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Gemeindepflegerin

Für ältere Menschen, die in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung selbstbestimmt leben möchten, stellt die Gemeindepflegerin als Schnittstelle Kontakte zu Ärzten, Versicherungen, Behörden, Pflegedienstträgern, Essen auf Rädern und anderen Ansprechpartner:innen her. Senior:innen können so auch wieder mehr am gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben vor Ort teilnehmen. Darüber hinaus berät sie zu Prophylaxen in der Pflege oder gibt Tipps bei der Hauswirtschaft.

Das hessische Gesundheitsministerium fördert die Stelle der Gemeindepflegerin zunächst für ein Jahr. Von der Förderung für die folgenden Jahre ist auszugehen. Die Gemeindepflegerin ist ein wichtiger Baustein des Gesundheitswesens, da sie älteren Menschen, die Zuhause leben und nicht pflegebedürftig sind, niederschwellige Unterstützung bietet, beispielsweise, welche Möglichkeiten bestehen, im Alter Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern oder sogar zu vermeiden. Hier kann die Gemeindepflegerin Aufklärungsarbeit leisten.

Sie ist für die Senior:innen da, wenn sie Probleme haben, einsam sind oder hört einfach zu. Darüber hinaus steht ihr als Gemeindepflegerin das große und vielfältige Netzwerk der städtischen Seniorenarbeit zur Verfügung und so hat sie die Möglichkeit, Hilfsangebote zu vermitteln.

Neben ihrer Persönlichkeit, ihrer offenen und kommunikative Art, ist sie mit vielen Jahren Berufserfahrung als Pflegefachkraft eine kompetente und herzensnahe Ansprechpartnerin. Sie wird Menschen auf deren Wunsch hin besuchen oder auch per Telefon beraten. Zögern Sie nicht, die Gemeindepflegerin zu kontaktieren.

Die Gemeindepflegerin führt keine pflegerischen Tätigkeiten aus. Persönliche Gespräche – entweder in den städtischen Räumlichkeiten oder auf Wunsch bei den Interessierten zu Hause - können mit ihr abgestimmt werden. Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ist dabei selbstverständlich. Zu erreichen ist die Gemeindepflegerin Carolyn Berck-Koch im Rathaus unter 06106-693-1165 oder senioren@rodgau.de.