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13.07.2021

Parkraumbewirtschaftungskonzept Dudenhofen

Vor ungefähr einem Jahr wurde das Verkehrsplanungsbüro R+T damit beauftragt, ein Parkraumbewirtschaftungskonzept für den Ortskern Dudenhofen zu erstellen. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme des Förderprogramms Wachstum und nachhaltige Erneuerung, in Rodgau wohl eher bekannt unter dem Begriff „Stadtumbau“. Als Ergebnis des einjährigen Planungsprozesses möchte die Stadtverwaltung das Konzept am 28. Juli in einer Online-Veranstaltung der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die Inhalte des Konzeptes werden zunächst vom Planungsbüro R+T ab 19 Uhr vorgestellt. Nach der Präsentation haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Anmerkungen und eigene Ideen einzubringen. Dabei werden für die Diskussionsrunde die Fragen von den Teilnehmenden im Chatbereich aufgeschrieben und unter der Moderation des Stadtumbaumanagements beantwortet. Bürgermeister Jürgen Hoffmann wird ebenfalls an der virtuellen Veranstaltung teilnehmen und freut sich auf eine zahlreiche Beteiligung sowie eine anregende Diskussion. Interessierte können sich unter www.stadtumbau-rodgau.de über den Button „mitmachen“ und die Online-Veranstaltung einwählen. Im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts – kurz ISEK – wurde die Maßnahme mit dem Ziel entwickelt, eine „Verminderung des Parkdrucks und Parksuchverkehrs“ zu erreichen. Die Aufenthaltsqualität von Straßen sollten erhöht und das Parken auf den Bürgersteigen vermindert werden. Nach der Auftragsvergabe an das Planungsbüro R+T wurden in einem ersten Schritt Parkraum- und Verkehrserhebungen im Untersuchungsgebiet vorgenommen. Das Resultat der Analyse bestätigte überraschenderweise nicht den ursprünglich im ISEK angeführten Parkdruck – stattdessen kristallisierte sich das illegale Parken auf sogenannten „geduldeten Parkständen“ als großes Problem heraus. In Absprache mit der Stadtverwaltung wurden die inhaltlichen Schwerpunkte des Konzeptes entsprechend verändert bzw. erweitert: Ruhender Verkehr und Nahmobilität im Ortskern lautet nun der Untertitel des Berichts. Das darin beschriebene Konzept schlägt vor, auf eine gebührenpflichtige Parkraumbewirtschaftung zu verzichten und sich vielmehr mit einer Neuordnung der Parkstände in der Nieuwpoorter Straße und der Dr.-Weinholz-Straße auseinanderzusetzen. Zur Förderung und Aufwertung des Fahrradverkehrs wird in Ergänzung dazu die Ausweisung einer Fahrradstraße in der Dr.-Weinholz-Straße vorgeschlagen.

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