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23.03.2021

Mit Rodgau 16plus den Übergang in die Ausbildung schaffen

Ein Corona-Jahr mit Lockdowns, Distanzunterricht und Kontaktbeschränkungen hat Spuren bei der Suche nach Ausbildungsplätzen hinterlassen. Insbesondere Jugendliche haben es schwer. Praktika waren kaum möglich und einige Betriebe konnten sich aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht entschließen, auszubilden. Auch im Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt ‟Rodgau 16plus“ gab es Beeinträchtigungen. Trotz allem ist es gelungen, für die Jugendlichen im Projekt Wege in die Ausbildung zu finden. Auch aktuell gibt es wieder freie Plätze, die besetzt werden können. Ab Sommer können noch weitere Teilnehmer*innen aufgenommen werden. Das heißt, junge Menschen, welche im letzten Jahr nicht den Übergang in Ausbildung geschafft haben, können sich jederzeit zum Projekt anmelden. Bewerbungsbedingungen sind, dass sie im Kreis Offenbach wohnen, ihre Schulpflicht absolviert haben und mindestens 16 Jahre alt sind. Also: Wer demnächst die Schule abschließt und noch nicht weiß, wie es danach weitergehen kann, meldet sich gerne bei der Projektleitung. Alle Jugendlichen werden unverbindlich beraten und wer möchte, kann sich auf die Warteliste zur Projektteilnahme schreiben lassen. Das Qualifizierungsprojekt ‟Rodgau 16plus“ bietet jungen Menschen an, sich zwischen Schule und Beruf zu orientieren und seine/ihre Fähigkeiten besser kennenzulernen. Projektplätze werden in den Bereichen Handwerk, Kita-Erziehung, in der Verwaltung und in der Pflege angeboten. Die Jugendlichen arbeiten in der Praxis an verschiedenen Einsatzstellen und erhalten darüber hinaus wöchentlich Bewerbungstraining, üben Einstellungstests und Vorstellungsgespräche und werden so fit gemacht für eine Ausbildung. Dafür wird ein Entgelt gezahlt und die Kosten für das hessenweite Schülerticket übernommen. Wer Interesse hat, kann die Projektleitung anrufen oder am besten gleich den Lebenslauf und die Zeugnisse der letzten beiden Schuljahre zusenden an 16plus@rodgau.de. Interessierte wenden sich bitte bei Fragen an die Projektleiterin, Birgit Berberich-Haiser, tel. 06106 693 1236, oder Meik Hoch, Tel. 06106 693 1264, der das Projekt sozialpädagogisch begleitet. Unverbindliche Probetage unter Einhaltung der derzeit geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen können nach Absprache vereinbart werden.

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